Aktuelles

7th International DOG Symposium on AMD

Im September 2019 findet in Baden Baden ein hochkarätig besetzter Kongress zur Altersbedingten Makuladegeneration (AMD) statt. Neue Erkenntnisse über genetische Faktoren, verschiedene Studien oder auch Fortschritte in dem Bereich der künstlichen Intelligenz führen zu einem immer besseren Verständnis der Erkrankung. Nun geht es darauf aufbauend um neue Diagnose- und Behandlungsmöglichkeiten der AMD.

Prof. Pauleikhoff (Münster) und Professor Holz (Bonn) haben wieder ein interessantes und spannendes Programm auf die Beine gestellt. Weitere Informationen zu dem Programm und zu Anmeldemöglichkeiten unter www.amd2019.org.

Schulungsangebot für Patienten mit Uveitis – Gesundheit rund um Ihr Auge.

Das Schulungsangebot für Patienten mit Uveitis beinhaltet sowohl die Vermittlung von Grundlagen der Erkrankungen als auch die Entstehung von Komplikationen und ihre Behandlung.

Termine und weitere Informationen zum Ablauf der Schulungen finden sie hier.

Anmeldungen direkt in der Praxis oder über dieses Kontaktformular.

 

 

Erste Patienten in Phase 3-Studie zur MacTel-Therapie eingeschlossen

Die Makuläre Teleangiektasie Typ 2 (MacTel) ist eine seltene Erkrankung der Netzhaut, für die es keine wirksame Therapie gibt, auch, weil deren Ursache bisher unklar ist. Das eingeschränkte Sehvermögen beeinträchtigt jedoch massiv die Lebensqualität der Betroffenen.

Auf der Suche nach einer Behandlungsmöglichkeit wurde bereits in einer Phase 2-Studie ein neues Verfahren zur Verabreichung eines Wirkstoffes untersucht. Die ersten Ergebnisse sind vielversprechend und sollen nun in einer Phase 3-Studie abgesichert werden.

Aus Deutschland nehmen die Universitäts-Augenklinik Bonn und das Augenzentrum am St. Franziskus-Hospital als Referenzzentrum für MacTel an der Phase 3-Studie teil. Wir freuen uns, dass wir nun die ersten Patienten in die neue Studie einschließen konnten.

Gelungene Premiere des Glaukomzirkels

Hochrangige Referenten folgten der Einladung zu der Veranstaltungspremiere nach Münster. In verschiedenen Vorträgen erfuhren die mehr als 180 Teilnehmer Neues über Therapieverfahren und Behandlungsmöglichkeiten bei einer Glaukomerkrankung. Betrachtet wurde der Zusammenhang von Uveitis und Glaukom, die Rolle von Tumoren oder auch verschiedene konservative und operative Behandlungsmöglichkeiten.

Rund um die Vorträge nutzten die Zuhörer die Möglichkeit, die vielseitige Industrieausstellung zu besuchen. Die Teilnehmer zeigten sich sehr zufrieden mit der Zusammenstellung der Vorträge und dem gesamten Rahmen der Veranstaltung. So kam schnell der Wunsch nach einer Wiederholung der Veranstaltung auf.

Wir bedanken uns bei allen Referenten und Sponsoren für die Unterstützung der Veranstaltung!

Rund 300 junge Patienten und deren Angehörige bei Uveitis-Patientenseminar

Das Augenzentrum am St. Franziskus-Hospital hat sich mit dem „Uveitis-Zentrum“ auf die Behandlung der schwer entzündlichen und nicht heilbaren Augenerkrankung besonders bei Kindern spezialisiert. Das Uveitis-Team rund um Prof. Dr. Heiligenhaus und Prof. Dr. Heinz hatte nun zu einem Patientenseminar eingeladen, bei dem es um die Behandlung der Erkrankung ging. Auch darüber hinausgehende Facetten, wie das alltägliche Leben mit der Erkrankung oder die Möglichkeit von präventiven Maßnahmen, waren Thema. Während die Erwachsenen verschiedenen Vorträgen folgten und betroffene Familien miteinander ins Gespräch kamen, nahmen die erkrankten Kinder und ihre Geschwister an einem Kunstworkshop teil und verlebten so einen unbeschwerten Vormittag.

Neujahrsfortbildung 2019

Schon wieder ein Jahr weiter…

und wir können auf eine erfolgreiche 20. Neujahrsfortbildung des Augenzentrums am St. Franziskus-Hospital zurückblicken. Hierzu kamen am 12. Januar 230 Teilnehmer im Marienhaus zusammen.

Eröffnet wurde die Fortbildung mit einem Vortrag von Prof. Dr. med. Pauleikhoff  `Was bedeutet „Digitalisierung in der Retinologie“?`. Weitere spannende Themen zu künstlichen Intelligenz, Retinologie, Katarakt- , Refraktive, und Glaukomchirurgie und sowie zu entzündlichen Augenerkrankungen rundeten das Fortbildungsprogramm ab.

Traditionell fand im Anschluss zu den Vorträgen ein weiterer Gedankenaustausch bei einem kleinen Imbiss in den Praxisräume des Augenzentrums statt.

Wir freuen uns, dass die Teilnehmerzahl von Jahr zu Jahr steigt und die Fortbildung offensichtlich auf großes Interesse stößt.

Wir bedanken uns für die vertrauensvolle Zusammenarbeit, die wir gerne im Jahr 2019 mit Ihnen fortführen möchten.

 

Ihr Augenärzte-Team vom Augenzentrum am St. Franziskus-Hospital

Zertifizierung des klinischen Studienzentrum als Mitglied des European Vision Institute Clinical Research Network (EVICR.net)

Bereits seit Juli 2018 ist die Studienabteilung des Augenzentrums am St. Franziskus-Hospital zertifizierter Standort des EVICR Netzwerks. Der Anerkennung vorausgegangen war eine umfassende Evaluierung des European Vision Institute (EVI), eines von der Europäischen Union zertifizierten Institutes.
Das EVICR Netzwerk ist ein Zusammenschluss europäischer und internationaler ophthalmologischer klinischer Studienzentren. Hier werden länderübergreifende, multizentrische Studien gemäß höchster Qualitätsstandards durchgeführt, um so die klinische Forschung zu optimieren und die Diagnostik, Präventionsstrategien und Behandlungspfade weiter zu entwickeln.
Wir freuen uns sehr über diese Anerkennung!

EVICR Logo

Academy Spezial – Bildgebung 4.0

Das Team der retinologischen Abteilung des Augenzentrums am St. Franziskus-Hospital hat im November bereits zum wiederholten Mal das traditionelle Academy-Spezial Treffen veranstaltet.

Zahlreiche Ärzte aus Westfalen-Lippe haben sich auf den Weg nach Münster gemacht, um sich über den sinnvollen und praxisnahen Einsatz retinaler Bildgebung und neue Diagnoseoptionen bei bekannten Erkrankungen zu informieren und zu diskutieren. Es ging dabei sowohl um verschiedene Krankheiten an Retina und Sehnerv als auch um die Möglichkeiten der automatischen Quantifizierung der modernen Bildgebung. Die anschließenden Falldiskussionen sorgten dafür, dass der Praxisbezug nicht zu kurz kam und die Inhalte der Vorträge unmittelbar Anwendung fanden.

Allgemein

Fortbildung „Telemedizinische Patientenversorgung – Arbeiten mit dem Kooperationsportal“

Bereits seit einigen Jahren ist das Augenzentrum am St. Franziskus-Hospital mit anderen niedergelassenen Augenärzten über das Kooperationsportal vernetzt und leistet so einen Beitrag zur telemedizinischen Versorgung der Patienten. Eine gute Zusammenarbeit sowie eine qualitativ hochwertige Versorgung stehen dabei im Mittelpunkt. Am 14. November 2018 fand wieder eine Fortbildung für alle am Kooperationsportal teilnehmenden Praxen statt. Rund 35 Teilnehmer konnten im Augenzentrum am St. Franziskus-Hospital begrüßt werden.

Zu Beginn hat Kai Rothaus, wissenschaftlicher Mitarbeiter im Augenzentrum am St. Franziskus-Hospital, einen Vortrag zu dem Thema „Versorgungsqualität der mittels Kooperationsportal betreuten Patienten“ gehalten. Es wurde ersichtlich, dass die Patienten im Kooperationsportal die erforderliche und empfohlene Anzahl an Injektionen erhalten, um eine Verschlechterung des Sehens zu verhindern. Verschiedene Studien (Aura, Ocean) hingegen zeigen, dass diese Ergebnisse im klinischen Alltag in aller Regel nicht erreicht werden. Außerdem wurde der Zeitraum zwischen Therapieentscheidung und der durchzuführenden Behandlung (Latenzzeit) analysiert, da auch hier eine zu große Verzögerung zu einer Verschlechterung der Sehleistung führt. Die Studienlage (z.B. Ocean-Studie) zeigt hier, dass die Latenzzeit zwischen Therapieentscheidung und Injektion offenbar davon abhängt, ob die Untersuchung bei einem konservativ tätigen Augenarzt oder bei einem Augenchirurgen stattfand. Patienten eines operativ tätigen Augenarztes wurden schneller behandelt. Bei den von uns in Kooperation betreuten Patienten gibt es diese Diskrepanz nicht. Im Gegenteil, auch hier erreichen wir bessere Ergebnisse als die Anwendungsbeobachtungen Aura und Ocean zeigen.

Kai Rothaus konnte so in seinem Vortrag zeigen, dass die gemeinsamen Patienten den fachlichen Empfehlungen entsprechend gut bzw. sogar besser behandelt werden. Von der Kooperation der niedergelassenen Augenärzte am Wohnort und dem Augenzentrum profitieren die Patienten in entscheidendem Maße. Weitere Informationen über das Kooperationsportal erhalten Sie hier.

In einem weiteren Beitrag informierte Charlotte Ohlmeier über technische und inhaltliche Neuerungen des Kooperationsportals. Durch Ergänzungen der Formulare ist der Austausch von Bildern nun für zusätzliche Diagnosen durchführbar. Die telemedizinische Versorgung ermöglicht einen Austausch der Untersuchungsergebnisse in strukturierter und qualitativ hochwertiger Form. Und auch das ganz praktische tägliche Arbeiten in dem Kooperationsportal wurde durch technische Nachbesserungen vereinfacht. Außerdem konnten Fragen geklärt und Ideen für die weitere Entwicklung des Kooperationsportals gesammelt werden.

Ein Erfahrungsaustausch über die verschiedenen Einstellungsmöglichkeiten, Methoden und Verfahren bei der Bildaufnahme fand anschließend in Kleingruppenarbeit direkt an den OCT-Geräten statt. Der Austausch zwischen allen teilnehmenden Praxen wurde bei einem Imbiss in den Räumlichkeiten des Augenzentrums am St. Franziskus-Hospital fortgeführt.

3. RETINA UPDATE Münster

Am 1. September fand unser 3. RETINA UPDATE im neugestalteten Kongress-Zentrum der Halle Münsterland statt. Von namenhaften Referenten wurde inhaltlich ein sehr breites Spektrum der modernen Retinologie mit interessanten Vorträgen geboten. Sowohl auf dem Gebiet der medical Retina, der Ophthalmoonkologie und der vitreoretinalen Chirurgie wurde den 310 Teilnehmern ein umfassendes Update präsentiert. In den Pausen fand im Foyer bei einer umfangreichen Industrieausstellung ein intensiver individueller Gedankenaustausch statt.

Die Tagung endete mit einem überaus positiven Echo der Teilnehmer, so dass wir zu einem 4. RETINA UPDATE 2020 in Münster bereits jetzt herzlich einladen.

Hier noch ein paar Impressionen des Tages: